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Astronomischer
Zusammenhang
1. Allgemeines
Wie sollte ein
astronomischer Zusammenhang aussehen?
Schon der britische
Astronom und Pyramidenforscher Piazzi Smyth vermutete im
vorletzten Jahrhundert, dass
der absteigende Gang in der Cheops-Pyramide, welcher nach
Norden weist, beim Bau der Pyramide zu bestimmten
Tageszeiten genau auf den damaligen Polarstern
Alpha-Draconis ausgerichtet war [7].
(Quellenangaben am Ende
der Seite "Zusammenfassung".)
Astronomische Berechnungen ergeben,
dass dies möglich ist. Allerdings hängt es davon ab,
wann genau die Pyramide gebaut wurde. Darüber sind sich die
Fachleute heute noch nicht einig. Speziell gibt es eine
Diskrepanz zwischen dem derzeitigen Stand der Ägyptologie
und der Physik. Während die Ägyptologen den Bauzeitpunkt
anhand der überlieferten Königslisten auf etwa 2600 bis 2500
v. Chr. festlegen, ergaben vor einigen Jahren Messungen mit
einer verfeinerten Radiokarbon-Methode
(Beschleuniger-Massen-Spektroskopie
bzw. AMS, Accelerator mass spectrometry) den Zeitraum
3030 bis 2905 v. Chr. für den Bau der Cheops-Pyramide.
Das ist eine Diskrepanz von immerhin ca. 400 Jahren.
Diese Messungen stellen eine der
modernsten und genauesten physikalischen Methoden zur
Altersbestimmung dar [8, 9].

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Abbildung 3.1: Chefren-Pyramide (links) und Cheops-Pyramide (rechts) während der abendlichen 'Sound and Light Show'. Vorn links der Taltempel des Chefren und in der Mitte der Sphinx.
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Zur Auflösung gibt es im
Wesentlichen drei
Möglichkeiten.
Erstens: Die
physikalischen Messungen beinhalten einen Fehler und die
Pyramiden sind gar nicht so alt. Dies halte ich selbst für
unwahrscheinlich, da die Messungen sorgfältig an ca. einem
Dutzend Bauwerken des Alten Reiches durchgeführt wurden.
Außerdem ist die Messmethode (AMS)
anhand der Baumringdatierung von Mooreichen auf ca. 10 000
Jahre zurück kalibriert. Zweitens: Die Datierung
anhand der Königslisten ist um ca. 400 Jahre falsch und die
Pharaonen hätten etwa 400 Jahre früher regiert. Dies ist
nach den ägyptischen Erkenntnissen kaum möglich, da die
Chronologie der Regierungszeiten anhand überlieferter
astronomischer Ereignisse relativ genau festliegt. Und
drittens: Die physikalischen und die ägyptologischen
Zeitangaben sind gleichzeitig korrekt, woraus allerdings
zwangsläufig folgen würde, dass
die angegebenen Pharaonen die Pyramiden gar nicht bauen
ließen, sondern jemand anderes. Dieses Thema soll nicht
weiter vertieft werden, sondern zeigen,
dass es auch in der heutigen
Wissenschaft noch eine Menge
Fragen gibt, die nicht geklärt sind.
Abbildung 3.1 zeigt die beiden großen Pyramiden zu Beginn der
Nacht.
Doch zurück zum
astronomischen Zusammenhang: Im Jahre 1964 veröffentlichten
Alexander Badawy und Virginia Trimble in zwei
Forschungsberichten [10, 11]
erstmals die Idee, dass die
Luftschächte in der Cheops-Pyramide zu bestimmten Tages-
oder Nachtzeiten genau auf bestimmte Sterne ausgerichtet
waren. Die ägyptologische Forschung legt nun den
Bauzeitpunkt der Pyramiden etwa auf die Jahre 2600 bis 2500
v. Chr. Für diesen Zeitraum liegen die Abweichungen zwischen
der Ausrichtung der Luftschächte und den Sternpositionen bei
ca. 0,5º. Sollte allerdings die Bestimmung der Bauzeiten mit
Hilfe der Beschleuniger-Massen-Spektroskopie annähernd
korrekt sein, so wären die
Cheops-Pyramide eher um 3000 bis
2900 v. Chr. errichtet worden.
Die Winkelabweichungen der Sterne würden bei ca.
2° liegen und wären damit eindeutig zu groß.
Später wurde die
grundsätzliche Idee von Robert Bauval und Adrian Gilbert
übernommen und 1994 in dem Buch ‚Geheimnis des Orion'
veröffentlicht [12]. Erstmals
brachten die Autoren jedoch eine ganz neue Idee vor, die
sich auf die Pyramidenpositionen selbst bezog. Warum stehen
die drei Pyramiden nicht genau in einer Reihe nebeneinander,
sondern wurden etwas unregelmäßig seitlich und nach hinten
versetzt platziert? Die
Grundidee ist die, dass die
drei großen Pyramiden gemäß einer Luftansicht, das heißt von
oben gesehen, die Anordnung dreier Sterne aus dem Sternbild
des Orion repräsentieren sollen. Aus der Luft würde die
Anordnung also genau so aussehen, wie wir die entsprechenden
Sterne von der Erde aus sehen. Die drei Sterne wären Alnitak
(Große Pyramide), Alnilam (zweite Pyramide) und Mintaka
(dritte Pyramide) (Siehe hierzu Abbildung 3.2). Zusätzlich ordneten Gilbert und Bauval
noch vier weitere Pyramiden außerhalb von Gizeh
entsprechenden anderen Sternen zu.

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Abbildung 3.2:
Sternbild Orion
mit den Sternen Alnitak, Alnilam und Mintaka.
Aufgrund großer Positionsabweichungen zwischen den Sternen
des Orion und den ägyptischen Pyramiden ist die These der
Orion-Korrelation nicht haltbar. |
Eine genaue Analyse der
Sternpositionen unter Berücksichtigung der Eigenbewegung der
Sterne über die letzten Jahrtausende ergab jedoch,
dass die Abweichungen zwischen
Pyramiden- und Sternanordnung zum Teil sehr groß sind. Diese
Abweichungen konnten genau berechnet werden und betragen für
die drei Gizeh-Pyramiden ca. 4,1 % und für die Pyramiden
außerhalb von Gizeh zwischen 25 % und 200 %. Davon
abgesehen, dass solch riesige
Abweichungen nicht mehr als ‚kleine Ungenauigkeiten'
durchgehen können, ist die Abweichung von 4 % bei den
Pyramiden von Gizeh ebenfalls noch zu groß. Zu diesem
Ergebnis kommt man, wenn man die Präzision in Betracht
zieht, mit der die drei Pyramiden von Gizeh gebaut wurden.
Die Ausrichtung der Großen Pyramide nach Norden stimmt auf
ca. 3 Bogenminuten genau. Außerdem erstreckt sich das
Orion-Sternbild am Himmel insgesamt über einen Winkel von
ca. 17° und ist mit bloßem Auge bestens zu erkennen. Falls
also die Baumeister beabsichtigten, die Anordnung der
Pyramiden gemäß einer Sternkonstellation zu gestalten, dann
wäre dies mit einem variablen
Messwinkel, bestehend z. B. aus zwei Holzleisten ohne
weiteres möglich gewesen. Die Anordnung der Pyramiden sollte
dann mindestens auf 1 % genau stimmen.
Im Jahre 1999 wurde
schließlich ein völlig neuer
Ansatz zur astronomischen Deutung der Pyramiden
veröffentlicht [6], welcher hier
vorgestellt wird. Sollte sich diese neue Deutung als
wahr herausstellen, so war der grundsätzliche Ansatz von
Gilbert und Bauval in dem Sinne
richtig, dass den
Pyramiden Himmelskörper zuzuordnen sind. Nur die konkrete
Verbindung der Pyramiden zu den drei Sternen des
Orion-Gürtels wäre nicht korrekt.
Nun, der vorherige
Abschnitt über die Pyramidengrößen führt zu einer ganz
anderen Zuordnung. Nach den gegebenen drei Gleichungen
würden die drei großen Pyramiden von Gizeh nicht den drei
Gürtelsternen des Orion entsprechen, sondern den ersten
(inneren) drei Planeten unseres
Sonnensystems. |
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2. Pyramiden- und
Planetenpositionen
Und jetzt ergibt sich die
nächste Frage: Ist es aufgrund der Planetenbahnen eigentlich
möglich, dass die drei Planeten
Merkur, Venus und Erde eine Konstellation einnehmen, die
genau der Anordnung der drei Pyramiden in Gizeh entspricht?
Dies soll zunächst grob
überprüft werden. Dazu sehen wir uns die Anordnung der
Planetenbahnen genauer an
(Abbildung
3.3). Die Zeichnung zeigt in der Mitte die Sonne und
von innen nach außen die Umlaufbahnen von Merkur, Venus und
Erde. Die Bahnen von Venus und Erde sind nahezu
konzentrische Kreise um die Sonne, d. h. die Sonne befindet
sich etwa im Zentrum der Bahnen. (Tatsächlich haben sie
schwach Ellipsenform, doch die Abweichung von einem Kreis
ist so gering,
dass sie optisch
nicht zu erkennen
ist.) Die
Merkurbahn ist jedoch relativ stark exzentrisch, so
dass die Sonnenposition
deutlich von der Mitte der Ellipse abweicht.
Die gestrichelten Linienzüge, die jeweils die drei Planeten verbinden, entsprechen in ihrer Form genau der Pyramidenanordnung.
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Abbildung 3.3: Maßstäbliche Darstellung der
Umlaufbahnen von Merkur, Venus und Erde um die Sonne mit
eingetragenen Planetenpositionen. Die
Planeten wurden um den Faktor 500, die Sonne um den Faktor 6
vergrößert gezeichnet. "M" kennzeichnet den Mittelpunkt der
Merkurbahn, "p" und "a" bedeuten Perihel und Aphel
(und "K" aufsteigender Knoten). Von den fünf angegebenen
Konstellationen A bis E ist als einzige die
Anordnung A zu den Planetenbahnen passend und außerdem markant.
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Die
Exzentrizität der Merkurbahn hat eine interessante
Konsequenz: Der Abstand zwischen den Bahnen von Merkur und Venus
variiert. Auf der linken Seite des Bildes ist der Abstand
relativ groß, während er auf der rechten Seite gering ist.
Versucht man, die Anordnung der Pyramiden so auf
den Planetenbahnen zu
platzieren,
dass alle drei Pyramiden auf ihrer entsprechenden Bahn
liegen, so stellt man fest, dass dies nur auf der rechten Seite des
Bildes möglich ist. Wenn wir auf der Perihelseite (links) die
Planeten Erde und Venus auf ihre Bahnen setzen, so ist
erkennbar, dass gemäß der Anordnung
der Pyramiden der Merkur seine Bahn nicht erreichen kann. Er
wäre zu weit von seiner Bahn
entfernt (Anordnungen D und E). Auf der rechten Seite dagegen,
der Aphelseite, gelingt es, alle drei Planeten gemäß der
Pyramidenpositionen auf ihre Bahnen zu setzen. Es folgt, dass der Merkur im Aphel seiner
Bahn stehen muss oder ganz in
dessen Nähe.
In der Anordnung A
(Abbildung 3.3) würde sich die Sonne
gemäß der Pyramidenanordnung genau südlich der Mykerinos-Pyramide befinden. In der Anordnung B wäre sie südlich der Chefren-Pyramide und in
der Anordnung C südlich der Cheops-Pyramide.
Und damit erhalten wir eine
interessante Konsequenz. Sollten sich die drei Planeten
entsprechend der Pyramidenpositionen auf ihren Bahnen
platzieren lassen, so ist die
Sonnenposition relativ genau festgelegt. Es bedeutet,
dass wir diese Position auf das
Pyramidengelände übertragen können und somit eine
'Sonnenposition' auf dem Pyramidenplateau erhalten. Schauen wir
uns daraufhin die Abbildung 3.3 an,
so bleibt als einzige Positionierung anscheinend nur die
Konstellation A übrig. Das bedeutet, die 'Sonne' würde sich im
Pyramidengelände genau südlich der dritten Pyramide befinden.
Die genaue Entfernung lässt sich
bestimmen und ergibt sich zu ca. 726 m südlich vom Zentrum der Mykerinos-Pyramide. (Alternative
Sonnenpositionen, basierend auf leicht unterschiedlichen
Varianten im Berechnungsansatz, werden in [6] behandelt.)
Die
Platzierungen A, B und C in der Abbildung entstanden
dadurch, dass es sinnvoll erschien,
die Position der Sonne im Pyramidengelände irgendwie mit der
tatsächlichen Himmelsrichtung Süden zu verbinden. Die Sonne
befindet sich in Ägypten ja die meiste Zeit des Tages südlich
der Pyramiden. Bei allen drei Konstellationen A, B und C
befindet sich die Sonne auf der Nordsüdachse einer der drei
Pyramiden. Bei der einzigen Konstellation, die
relativ gut passt, liegt die
'Sonne' genau südlich der Mykerinos-Pyramide, welche den
innersten Planeten des Sonnensystems, nämlich Merkur, repräsentiert. In der Abbildung
3.4 ist die
Korrelation von Pyramiden und Planeten noch einmal deutlicher
gezeigt. Die Abbildungen oben und unten sind jeweils
maßstabsgetreu. Nur die Planetendurchmesser wurden um den Faktor
500 vergrößert. Bei der Sonne ist es ein Faktor von ungefähr 6.
Die
wesentlichen Punkte bisher seien noch einmal zusammengefasst.
Wenn wir die Positionen der
drei großen Pyramiden von Gizeh mit den ersten drei Planeten des
Sonnensystems gemäß der Gleichungen (1) bis (3) in Verbindung
bringen, so ergibt sich:
a) Der Merkur
muss sich im Aphel oder ganz in
dessen Nähe aufhalten.
b) Die 'Sonnenposition'
im Pyramidengelände wäre ca. 726 m südlich der Mykerinos-Pyramide.
c) Es gibt überhaupt
eine Lösung für die Sonnenposition. Würde man andere Planeten
zugrunde legen, wie z. B. Merkur, Venus und Jupiter, so würde in
den meisten Fällen keine
Möglichkeit bestehen, die Planeten entsprechend zu
platzieren. Würde die Mykerinos-Pyramide nur 100 m weiter nördlich stehen, so würde
ebenfalls für Merkur, Venus und Erde keine Lösung existieren.
d) Der Ort für die Sonnenposition auf dem
Pyramidenplateau ist relativ stark eingegrenzt, d. h. es gibt
keine große Auswahl für die Sonnenposition.
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Abbildung 3.4: Zusammenhang zwischen der Anordnung der
drei großen Pyramiden von Gizeh (unten) und einer möglichen
Konstellation der ersten drei Planeten unseres Sonnensystems
(oben). Die Abbildungen der Pyramiden und der Planetenbahnen
sind jeweils maßstabsgetreu. Die Planetendurchmesser wurden
gegenüber den Bahnen zur Verdeutlichung der Verhältnisse wieder
um den Faktor 500 vergrößert.
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3. Eine Art
Doppelinformation
Welche Distanz springt in den
Abbildungen 3.3 und 3.4 geradezu ins
Auge? Aus meiner Sicht ist es die Strecke Sonne - Merkur. Da die
Bahnen von Erde und Venus nahezu Kreise sind, können wir deren
Exzentrizitäten vernachlässigen. Durch die vergleichsweise
starke Exzentrizität der Merkurbahn liegt die Verbindungslinie
Sonne - Merkur auf der Symmetrieachse bzw.
der Hauptachse des gemeinsamen Systems der drei
Planetenbahnen. Außerdem befindet sich Merkur in der gegebenen
Konstellation als einziger Planet an einem markanten Punkt (Aphel).
Genau diese Strecke, die unseren Zentralstern mit dem innersten
Planeten an einem markanten Punkt verbindet, wurde in der
Gleichung (3) zur Festlegung der Größe der Mykerinos-Pyramide
verwendet. Angesichts der möglichen Übereinstimmung zwischen
Pyramidenanordnung und Planetenkonstellation scheint mir die
Wahl der Gleichung (3) eine ausgezeichnete Idee der Baumeister
zu sein. Wir erhalten somit eine zusätzliche Bestätigung dafür, dass
a) der Merkur der
gesuchte dritte Planet ist (und nicht z. B. der Mars) und
b) dass das Aphel des Merkurs eine
besondere Bedeutung hat!
Es bedeutet,
dass die in der dritten Gleichung
verwendete Apheldistanz, die zunächst nicht nahe liegend erschien,
möglicherweise doch sehr sinnvoll gewählt wurde. Wären alle drei
Volumina der Pyramiden gemäß den
Planetengrößen aufeinander abgestimmt worden, so wäre Punkt a)
zwar gegeben, Punkt b) dagegen nicht. |
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4. Ein Zeitpunkt
Es gibt eine weitere
Konsequenz: Die Konstellation definiert einen oder mehrere
Zeitpunkte! Da die Planeten ständig um die Sonne kreisen, und
zwar mit unterschiedlichen
Umlaufszeiten,
ändern sich fortwährend ihre Positionen zueinander. Die Frage
ist, ob die durch die Pyramiden gegebene Stellung zu einem
bestimmten Zeitpunkt durch eine Konstellation der Planeten
Merkur, Venus und Erde tatsächlich wiedergegeben wird bzw.
wurde.
Bei der Berechnung gab es
zunächst ein Problem. Durch ihre gegenseitige Anziehung stören
sich die Planeten in ihrer Bewegung gegenseitig, so
dass die genauen Parameter der
Planetenbahnen (Form der Ellipse, Lage der Bahn im Raum und
anderes) sich über längere Zeiträume, wie Tausende von Jahren,
merklich ändern. Das macht eine Berechnung enorm schwierig.
Ursprünglich hielt ich das Problem für kaum lösbar, doch dann
wurde ich auf das Buch ‚Astronomical Algorithms' von
Jean Meeus
[13]
aufmerksam gemacht, worin genau das zu finden war,
was zur Berechnung gebraucht wurde. Meeus beschreibt die von P.
Bretagnon und G. Francou entwickelte Theorie VSOP87 (Variations
Seculaires des Orbites Planetaires', Bureau des Longitudes,
Paris, erschienen 1987) [14, 15],
mit der sich die Planetenbewegung unter Berücksichtigung
sämtlicher Störungen genau berechnen
lässt. Das verwendete Computerprogramm, sowie weitere im
vorgestellten Buch verwendete Programme und Informationen
dazu lassen sich hier downloaden.
Computerprogramme - Download
Es gibt nun unterschiedliche
Ansätze beim Vergleich von Pyramiden- und Planetenpositionen.
Letztendlich kristallisierten sich jedoch zwei verschiedene
Zeitpunkte als wesentlich heraus und eventuell noch zwei
weitere. Eine detaillierte Erklärung würde hier allerdings zu
weit führen und wäre auch relativ umfangreich. Für den Fall,
dass weiteres Interesse besteht,
möchte ich den Leser auf das Buch 'Pyramiden und Planeten'
[6]
verweisen, in dem
unter anderem
die Ansätze und
Ergebnisse (Zeitpunkte) ausführlich beschrieben werden.
(Das Buch lässt sich gegebenenfalls auch
über die Fernleihe, z. B. von der Uni Hamburg oder der
Technischen Universität Hamburg-Harburg, ausleihen.) |
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