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Dabei bedeutet
S
die Grundkantenlänge,
V
das Volumen und
Q
die Apheldistanz.
Das Besondere ist,
dass erstens die verwendeten
Größen nahe liegend sind und
dass
zweitens in keiner der
Gleichungen ein willkürlicher Anpassungsfaktor, wie z. B.
600, verwendet wurde. Das macht es enorm schwierig, wenn
nicht unmöglich, einen solchen Zusammenhang zwischen zwei
willkürlich gewählten Größen zu finden.
Aus den Gleichungen folgt,
dass die drei Pyramiden von
Gizeh in der Reihenfolge Mykerinos-, Chefren- und
Cheops-Pyramide den inneren drei Planeten des Sonnensystems
Merkur, Venus und Erde zuzuordnen sind. Des weiteren gibt es
in der ersten Gleichung die Analogie "Sonne und Licht"
(Lichtgeschwindigkeit), was sehr sinnvoll ist. Die Anordnung der Pyramiden scheint einer Konstellation der drei genannten Planeten zu entsprechen. Es ergibt sich die interessante Konsequenz, dass dadurch erstens eine 'Sonnenposition' im Pyramidengelände festgelegt wird und dass diese Konstellation einen oder mehrere Zeitpunkte definiert. An einem solchen Zeitpunkt würden die drei Planeten genau die Anordnung der Pyramiden einnehmen.
Die Apheldistanzen in der
obigen dritten Gleichung scheinen zunächst nicht besonders
nahe liegend zu sein. Bei genauerer Untersuchung wird die
Bedeutung jedoch klar. Die drei Planeten können nur dann die
Anordnung der Pyramiden einnehmen, wenn sich der Merkur
im Aphel seiner Bahn befindet (Punkt des größten
Sonnenabstandes) oder in dessen Nähe. Die
Wahrscheinlichkeit, dass alle Zusammenhänge zufällig so
exakt passen, das heißt, dass alles nur auf Zufall beruht,
ist sehr gering. Wenn dies allerdings kein Zufall ist, dann sind wir aus meiner Sicht gezwungen, unser bisheriges Geschichtsverständnis bezüglich des alten Ägypten zu revidieren.

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Abbildung 5.1: Korrelation
der Gizeh-Pyramiden mit den
drei Planeten Merkur, Venus und Erde. |
Ein technisches Phänomen weist in dieselbe Richtung. An den haarfeinen Fugen der tonnenschweren Blöcke scheinen sich Strukturen im Gestein ohne Versatz über die Fuge hinweg fortzusetzen. Sollte sich dies als wahr herausstellen, würde es bedeuten, dass die Baumeister über eine Art Schnitt-Technik verfügt haben, um Steinblöcke ohne Materialverlust schneiden zu können. Die Konsequenz wäre, dass eine Art Hochtechnologie beim Pyramidenbau im Spiel gewesen sein muss.
Ein Problem ist jetzt allerdings, dass der allgemeine Leser sich wohl kaum vorstellen kann, dass die alten Ägypter schon die Parameter der Planetenbahnen und sogar den Betrag der Lichtgeschwindigkeit gekannt haben. Ebenso wäre eine Schnitt-Technik zum verlustfreien Schneiden von Granit zur Zeit der Pharaonen kaum denkbar. Es könnte bedeuten, dass es nicht die alten Ägypter waren, die die Pyramiden bauen ließen. Ich möchte hier nicht spekulieren, doch eines kann man folgern: Die Baumeister waren möglicherweise im Besitz von physikalischem, astronomischem und technischem Wissen, dass nicht mehr in das bisherige Bild des alten Ägypten passt. Falls Cheops die ihm zugeordnete Pyramide bauen ließ, so muss auch er noch dieses Wissens besessen haben. Abbildung
5.1 veranschaulicht die Korrelation der Pyramiden von Gizeh mit den ersten drei bzw. inneren drei Planeten unseres Sonnensystems.
Beim Leser werden
möglicherweise noch weitere technische
und auch grundsätzliche Fragen auftauchen. Es wäre
zumindest verständlich. Hierzu sei
gesagt, dass sämtliche technischen, mathematischen
und astronomischen Aspekte
in [6]
ausführlich behandelt werden. Dabei wurden die rein
technischen Informationen
zum
großen Teil in einem
umfangreichen Anhang zusammengefasst,
damit der Hauptteil des Buches
leichter lesbar ist. (Das Buch behandelt insgesamt noch
weitere Aspekte, die hier nicht erwähnt wurden.)
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Verwendete Quellen:
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[1] Petrie,
William Matthew Flinders: The Pyramids and
Temples of Gizeh. Field & Tuer, Simpkin,
Marshall & Co., Hamilton, Adams & Co.,
London; Scribner & Welford, New York, first
edition (1883)
[2] Herrmann,
Joachim: dtv-Atlas zur Astronomie. Deutscher
Taschenbuch Verlag, 11. Auflage (1993) 105
[3] Borchardt,
Ludwig: Längen und Richtungen der vier
Grundkanten der Grossen Pyramide bei Gise.
Springer-Verlag, Berlin (1926)
[4] Cole, J.
H.: Determination of the Exact Size and
Orientation of the Great Pyramid of Giza.
Survey of Egypt Paper No. 39, Government
Press, Cairo (1925)
[5] Lang,
Kenneth R.: Astrophysical Data - Planets and
Stars. Springer-Verlag, New York, Berlin,
Heidelberg, ... (1992) 41 ff.
[6] Jelitto,
Hans: Pyramiden und Planeten - Ein
vermeintlicher Meßfehler und neues
Gesamtbild der Pyramiden von Giza.
Wissenschaft & Technik Verlag, Berlin (1999)
[7] Smyth,
Charles Piazzi: The Great Pyramid in Egypt.
Aus: Astronomical Observations Made at the
Royal Observatory, Edinburgh (1871) Bd.
XIII, Tafel 43
[8] Wölfli,
Willy: Archäologie mit einem
Schwerionenbeschleuniger. Physik in unserer
Zeit, 25. Jahrgang (1994) Nr. 2, 58
[9] Haas, H., Devine, J., Wenke, R., Lehner, M., Woelfli,
W., Bonani, G.: Radiocarbon Chronology and
the Historical Calendar in Egypt.
Chronologies in the Near East, BAR
International Series 379 ii (1987) 585
[10] Badawy,
Alexander: The Stellar Destiny of Pharaoh
and the so-called Air-shafts in Cheops'
Pyramid. Mitteilungen des Instituts für Orientfoschung, Deutsche Akad. der Wissensch.
zu Berlin, MIOAWB 10 (1964) 189
[11] Trimble,
Virginia: Astronomical Investigation
concerning the so-called Air-shafts of
Cheops' Pyramid. (Wie vorherige Referenz)
MIOAWB 10 (1964) 183
[12] Bauval,
Robert und Gilbert, Adrian: Das Geheimnis
des Orion. List Verlag, München, Leipzig
(1994)
[13] Meeus,
Jean: Astronomical Algorithms. Willmann-Bell,
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[14] Bretagnon,
P.: Théorie du mouvement de l'ensemble des
planétes - Solution VSOP82. Astronomy and
Astrophysics 114 (1982) 278
[15] Bretagnon,
P., Francou, G.: Planetary theories in
rectangular and sperical variables - VSOP87
solutions. Astronomy and Astrophysics 202
(1988) 309
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